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Soziale Phobie | therapeutische Begleitung in Saarbrücken

Niritya und Tom, Heilpraktiker für Psychotherapie mit Praxis in Saarbrücken, informieren über die soziale Phobie und ihre Therapieansätze.


Soziale Angst - eine starke Belastung in der Begegnung mit anderen Menschen: Niritya & Tom, Heilpraktiker für Psychotherapie in Saarbrücken, informieren über die soziale Phobie und ihre Therapieansätze.
Soziale Ängste belasten die Betroffenen stark – und schränken ihren Alltag ein.

Soziale Phobie – wenn soziale Situationen zur Belastung werden

Viele von uns kennen Unsicherheiten im Kontakt mit anderen Menschen. In bestimmten Situationen nervös zu sein, gehört irgendwo zum Leben dazu. Bei einer sozialen Phobie geht die Anspannung jedoch deutlich über den bekannten und „normalen“ Rahmen hinaus.

Im Mittelpunkt steht bei sozialen Ängsten die Sorge, von anderen negativ bewertet zu werden. Es entsteht die Angst, aufzufallen, kritisiert zu werden oder sich unangenehm zu verhalten. Diese Befürchtungen, vor allem die vor einer Bewertung durch andere, können so stark werden, dass selbst alltägliche Situationen mit deutlicher Anspannung verbunden sind oder auch komplett vermieden werden.

Typisch für eine soziale Angststörung ist, dass die Anspannung oft schon im Vorfeld beginnt. Die Gedanken kreisen darum, was passieren könnte, wie man wirkt oder ob man sich „richtig“ verhält. Der Körper reagiert dann häufig bereits vor der eigentlichen Situation mit erheblichem Stress.


Wie kann sich eine soziale Phobie zeigen?

Die soziale Phobie zeigt sich meist gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen: im Körper, in den Gedanken und im Verhalten.

Typische Reaktionen bei Vorliegen einer sozialen Angststörung können zum Beispiel sein:

  • Erröten, Zittern oder ein unsicheres Gefühl im Körper
  • Herzklopfen, Anspannung, Schwitzen oder eine belegte Stimme
  • Gedanken wie „Was denken die anderen über mich?“ oder „Ich darf keinen Fehler machen“
  • starke Selbstbeobachtung in sozialen Situationen
  • das Bedürfnis, Situationen zu vermeiden oder schnell zu verlassen
  • intensives Nachdenken über Gespräche im Nachhinein

Diese körperlichen Reaktionen und Gedanken greifen oft ineinander. Je stärker die eigene Aufmerksamkeit auf sich selbst gerichtet ist, desto intensiver werden die Symptome wahrgenommen – und desto größer wird die Anspannung.

Viele Betroffene haben dabei das Gefühl, ihre Nervosität sei für andere deutlich sichtbar, auch wenn das von außen oft weniger auffällt, als befürchtet.

Das heißt, die Furcht und die Angst stehen in keinerlei Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung.

Das Fatale: Rational ist den Betroffenen oft bewusst, dass keine „wirkliche Gefahr“ droht. Auf der emotionalen Ebene und körperlich läuft aber ein ganz anderer Film ab. Da nutzen die besten Gedanken und Affirmationen nichts.


Typische Situationen, die eine soziale Phobie auslösen können

Die Angst kann sich in ganz unterschiedlichen Alltagssituationen zeigen. Für manche sind es Gespräche mit fremden Menschen oder Smalltalk, für andere das Sprechen in Gruppen oder berufliche Situationen, in denen sie im Mittelpunkt stehen.

Auch scheinbar alltägliche Dinge wie Telefonate, Meetings oder das Essen in der Öffentlichkeit können mit Anspannung verbunden sein; in manchen Fällen reicht allein schon die Vorstellung einer solchen Situation aus, um erhebliche Ängste auszulösen.

Welche Situationen als besonders belastend empfunden werden, ist individuell ganz unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen, dass sie fast regelhaft mit dem Gefühl verbunden sind, in der jeweiligen Situation beobachtet oder bewertet zu werden.


Warum die soziale Angststörung so belastend sein kann

Was die soziale Phobie so belastend macht: Soziale Situationen sind nun mal ein zentraler Bestandteil des Alltags. Wenn die Begegnung mit anderen Menschen dauerhaft mit Anspannung verbunden sind, kann das viele Lebensbereiche betreffen.

Oft entsteht ein Kreislauf: Die Anspannung beginnt bereits vor der Situation, verstärkt sich währenddessen durch die eigene Selbstbeobachtung und klingt auch danach nicht sofort ab. Im Nachhinein werden Gespräche oder Situationen immer wieder und wieder gedanklich durchgespielt und die eigene Rolle in Frage gestellt.

Um diese Belastung zu vermeiden, werden bestimmte Situationen zunehmend gemieden oder nur unter großer Anstrengung bewältigt. Kurzfristig kann das entlastend wirken. Auf Dauer führt es jedoch häufig dazu, dass sich der eigene Handlungsspielraum immer weiter einschränkt.

Kontakte werden reduziert, berufliche oder private Möglichkeiten werden weniger genutzt, und die Unsicherheit kann sich weiter verstärken.

Die Angst beschränkt sich dann nicht mehr nur auf einzelne Situationen, sondern prägt zunehmend den Alltag.


Einordnung der sozialen Phobie

Die soziale Phobie gehört zu den Angststörungen. Im Zentrum steht die Angst vor negativer Bewertung durch andere Menschen.

Sie unterscheidet sich von allgemeiner Schüchternheit vor allem durch die Intensität der Angst, die körperlichen Reaktionen und die Auswirkungen auf den Alltag. Während Unsicherheit in sozialen Situationen weit verbreitet ist, kann eine soziale Phobie dazu führen, dass wichtige Lebensbereiche zunehmend gemieden oder nur unter erheblicher Anstrengung bewältigt werden.

Im Unterschied zum Bild der Panikstörung steht hier nicht die plötzlich auftretende Angst im Vordergrund, sondern die an soziale Situationen gebundene Anspannung.

Dennoch können auch hier körperliche Reaktionen sehr stark ausgeprägt sein, und dementsprechend kommen auch Panikattacken gar nicht so selten vor.

Soziale Angststörungen sind sehr verbreitet: Untersuchungen zeigen, dass etwa 13 Prozent aller Menschen in ihrem Leben zeitweise unter einer sozialen Phobie leiden. Das Störungsbild betrifft jährlich etwa 9 Prozent aller Frauen und 7 Prozent der Männer.


Zusammenhang mit anderen Belastungen

Soziale Angst tritt häufig nicht isoliert auf.

Der Rückzug aus sozialen Situationen kann mit der Zeit zu Niedergeschlagenheit, Unsicherheit im eigenen Selbstwert oder von Isolation führen. Gleichzeitig können belastende Erfahrungen oder Veränderungen im Leben dazu beitragen, dass sich soziale Angst verstärkt.

Auch im Zusammenhang mit Anpassungsstörungen kann soziale Angst auftreten, insbesondere wenn sich Lebensumstände verändern oder neue Anforderungen entstehen.

Und während sich die soziale Phobie vor allem auf die Angst vor Bewertung durch andere richtet, zeigt sich eine generalisierte Angst eher als ständiges Sorgen über viele Lebensbereiche – beides kann sich jedoch gegenseitig verstärken.

Verwechslungen kann es auch mit der Agoraphobie geben, die sich eher auf ein Vermeiden von Menschenmengen oder als unsicher eingeschätzten öffentlichen Orten bezieht.

In manchen Fällen besteht schon seit der Kindheit eine gewisse soziale Ängstlichkeit oder Schüchternheit.


Soziale Phobie: therapeutische Begleitung in unserer Praxis in Saarbrücken

In unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft begleiten wir als Heilpraktiker für Psychotherapie immer wieder Menschen mit sozialen Phobien mit unterschiedlichen psychotherapeutischen Ansätzen, die wir je nach Anliegen und persönlicher Situation individuell und sinnvoll kombinieren.

Zu den Psychotherapieverfahren, die wir in der therapeutischen Begleitung von sozialen Ängsten einsetzen, gehören z.B. die Gesprächstherapie nach Carl Rogers, die Gestalttherapie, eine Innere-Kind-Arbeit und die Trancebasierte Integrative Therapie (TBIT), aber auch Elemente aus der Verhaltenstherapie, EMDR und achtsamkeitsbasierte Verfahren.

Im gemeinsamen Gespräch schauen wir auch auf Deine Gedanken, Gefühle und körperliche Reaktionen. Dabei orientieren wir uns ganz an Deinem Tempo und an dem, was sich für Dich passend anfühlt und gut tragbar ist.

Mehr Information zu unserer psychotherapeutischen Arbeitsweise findest du hier:

→ Psychotherapie: den Menschen sehen


Dein Kontakt zu uns

Wenn Du Dich für eine Psychotherapie bei einer sozialen Phobie in unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft interessierst: Kontaktiere uns gerne.

Telefon:

  • Niritya Speicher-Wilhelm | 0171 367 8332
  • Tom Wilhelm | 0177 314 3183

Oder nutze unser Kontaktformular.

Unsere Praxisadresse:

Unsere Privatpraxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz befindet sich im Herzen von Saarbrücken am Beethovenplatz in der Dudweilerstraße 37.

Mehr Informationen zu uns und unseren Qualifikationen findest Du hier:

→  Über uns – und wie wir arbeiten


Hinweis

Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information über psychische Belastungen und psychotherapeutische Arbeitsweisen bei sozialer Angststörung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung oder Behandlung.

Die psychotherapeutische Begleitung in unserer Praxis erfolgt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes.

Bei akuten psychischen Krisen oder schweren psychischen Erkrankungen kann eine Behandlung durch Fachärzte für Psychiatrie oder in einer psychosomatischen Klinik notwendig sein.

Eine anonyme und kostenlose Beratung rund um die Uhr gibt es bei der TelefonSeelsorge unter: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222.

Im Netz: online.telefonseelsorge.de


Über die Autoren dieser Seite:

Niritya Speicher-Wilhelm und Thomas „Tom“ Wilhelm, beide Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis in Saarbrücken und Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater VFP e.V.

Qualifikationen:

Beide haben eine vierjährige Ausbildung in Gesprächstherapie nach Carl Rogers, Gestalttherapie nach Fritz Perls und Transpersonaler Gestalttherapie bei Dr.rer.soc. Rajan Roth und Dipl.Ing. Deva Prem Kreidler-Roth in Köln und Stuttgart absolviert und praktizieren bereits seit einigen Jahre im Bereich psychischer Belastungen und ihrer therapeutischen Begleitung.

Tom hat zudem eine Ausbildung in tiefenpsychologischer Hypnose, Niritya ist auch Meditationslehrerin.