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Burnout | therapeutische Begleitung in Saarbrücken

Niritya und Tom, Heilpraktiker für Psychotherapie mit Praxis in Saarbrücken, informieren über psychotherapeutische Perspektiven und methodenübergreifende Ansätze bei Burnout und Erschöpfung.


Burnout - Niritya & Tom, Heilpraktiker für Psychotherapie in Saarbrücken, informieren über Burnout-Themen und Ansätze in der Burnout-Therapie.
Burnout und Erschöpfung belasten die Psyche und hinterlassen Spuren.

Burnout: Symptome und Erfahrungen aus unserer Praxis

Es gibt Phasen im Leben, in denen über längere Zeit viel zusammenkommt – beruflich, familiär oder durch verschiedene Anforderungen gleichzeitig.

Der Begriff Burnout beschreibt einen Zustand, in dem anhaltende Belastung zu einer spürbaren Erschöpfung führt. Ein typisches Erleben der Betroffenen ist, dass sie weiterhin funktionieren, sich innerlich aber zunehmend ausgelaugt oder distanziert fühlen.

Klienten schildern uns in unserer Praxis in Saarbrücken auch häufig, dass das, was anfangs noch bewältigbar erscheint, mit der Zeit immer anstrengender wird. Die Phasen von gefühlter Erschöpfung werden nicht nur länger, sondern auch intensiver.

Der Alltag kostet dann immer mehr Energie, Pausen bringen weniger Erholung und es fällt schwerer, Abstand zu gewinnen. Und Dinge, die früher alltäglich und selbstverständlich waren, gehen nicht mehr so gut von der Hand.

Vielleicht findest Du Dich in einigen dieser Schilderungen wieder. Dann geht es oft nicht nur um das „Warum“, sondern um das „Wie weiter“.

Genau hier setzen wir an.

Im Folgenden wollen wir Dir einen Überblick über das Thema geben, über die Symptomatik, die Hintergründe und über die methodenintegrative psychotherapeutische Begleitung des Burnout-Syndroms in unserer Saarbrücker Privatpraxis.

So begleiten wir Dich bei Burnout & Erschöpfung


Wie kann sich Burnout zeigen?

Die Art, wie sich Burnout zeigt, ist unterschiedlich.

Häufig steht eine anhaltende Erschöpfung im Vordergrund. Betroffene fühlen sich müde, ausgelaugt oder dauerhaft angespannt. Auch nach Ruhephasen stellt sich oft keine wirkliche Erholung ein.

Gleichzeitig kann eine innere Distanz zu Aufgaben oder zum beruflichen Umfeld entstehen. Dinge, die früher wichtig waren oder Freude gemacht haben, fühlen sich fremder an oder verlieren an Bedeutung.

Viele von Burnout Betroffene beschreiben zudem Konzentrationsprobleme, das Gefühl, weniger belastbar zu sein, oder schneller gereizt, vielleicht sogar zynisch zu reagieren. Gedanken kreisen um Anforderungen, offene Aufgaben oder das Gefühl, nicht mehr hinterherzukommen.

Nicht selten kommt eine zunehmende Unzufriedenheit mit der eigenen Situation hinzu – verbunden mit dem Eindruck, den eigenen Ansprüchen oder Erwartungen nicht mehr gerecht zu werden.

Diese Veränderungen entwickeln sich meist schrittweise und werden im Alltag oft erst dann deutlich, wenn die Belastung bereits länger besteht.


Unterschiedliche Belastungssituationen im Zusammenhang mit Burnout

Nicht jede Erschöpfung entsteht auf die gleiche Weise.

Bei manchen steht eine anhaltende Überforderung im Beruf im Vordergrund – etwa durch hohe Verantwortung, Zeitdruck oder fehlende Erholungsphasen. Andere erleben eine Kombination aus beruflichen und privaten Belastungen, die sich gegenseitig verstärken.

Auch Konflikte, Unsicherheiten oder fehlende Abgrenzung können eine Rolle spielen. Häufig hören wir von Klienten in unserer Praxis in Saarbrücken, dass es nicht ein einzelner Auslöser, sondern ein längerer Prozess ist, in dem die Belastungen zu- und Ausgleichsmöglichkeiten gefühlt abnehmen.

Diesen Prozess frühzeitig im Verlauf zu stoppen, kann Thema einer Burnout-Prophylaxe sein, die Gedanken-, Verhaltens- und Gefühlsmuster hinterfrägt und zudem Wahrnehmungs-, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen vermittelt.


Einordnung von Burnout

Burnout ist keine eigenständige psychische Störung im engeren Sinne. Der Begriff beschreibt vielmehr eine als stark belastend erlebte Erschöpfungssituation, die häufig im Zusammenhang mit länger andauerndem Stress entsteht – oft im beruflichen Kontext, aber nicht ausschließlich.

In gängigen Klassifikationssystemen (hier zum Beispiel im ICD-10) wird Burnout daher nicht als eigene Erkrankung geführt, sondern als Hinweis auf eine anhaltende Überlastungssituation. Das macht deutlich, dass es weniger um eine klar abgrenzbare Diagnose geht, sondern um einen Zustand, der sich aus verschiedenen Belastungen entwickeln kann.

Ein Artikel des Ärzteblatts befasst sich der Einordnung des Begriffs Burnout.

Gleichzeitig können die beschriebenen Beschwerden in den Bereich anderer Störungsbilder übergehen. So zeigen sich bei länger anhaltender Belastung häufig Überschneidungen mit Anpassungsstörungen, insbesondere wenn die Erschöpfung in engem Zusammenhang mit konkreten Lebens- oder Arbeitssituationen steht.

Die sogenannte hochfunktionale Depression beschreibt dagegen eher ein anhaltendes Weiterfunktionieren trotz zunehmender innerer Erschöpfung. Menschen wirken nach außen häufig stabil, leistungsfähig und kontrolliert, erleben innerlich jedoch oft Leere, Distanz oder das Gefühl, nur noch zu funktionieren.

Der Begriff Dysthymie wiederum beschreibt eine chronische depressive Grundstimmung, die sich über Jahre ziehen und irgendwann fast wie Teil der eigenen Persönlichkeit anfühlen kann.

Auch depressive Reaktionen mit einer erheblichen Anhedonie erleben wir in unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft immer wieder. Ein häufig genanntes Beispiel dafür ist eine kompliziert ablaufende Trauer.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, die eigene Situation nicht vorschnell einzuordnen, sondern genauer hinzuschauen: Welche Belastungen bestehen aktuell, wie wirkt sich die Erschöpfung aus, und was wird im Alltag spürbar?


Burnout und Erschöpfung: unser therapeutischer Ansatz in unserer Praxis in Saarbrücken

Wir als Heilpraktiker für Psychotherapie begleiten häufig Menschen, die sich erschöpft fühlen oder den Eindruck haben, dass eine oder mehrere Belastungen auf Dauer zu viel geworden sind.

Ein Burnout ist meist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess, in dem die Lebendigkeit Stück für Stück auf der Strecke bleibt.

Am Ende steht oft eine tiefe Entfremdung: Man erledigt seine Aufgaben, führt Gespräche und trifft Entscheidungen – aber man ist nicht mehr wirklich anwesend.

Es fühlt sich an, als würde man hinter einer dicken Glasscheibe leben.

In unserer therapeutischen Arbeit geht es uns nicht darum, an Deiner Belastbarkeit zu schrauben, damit Du wieder reibungslos funktionierst. Wir fokussieren uns auf das, was in dieser Erstarrung verloren gegangen ist: die Verbindung zu Deinem eigentlichen Erleben.

Wir untersuchen die Sackgasse, in der Du steckst, ganz unmittelbar, im Hier & Jetzt – ohne sie vorschnell ‚lösen‘ zu wollen. Es geht darum, die Dynamiken und Weichenstellungen freizulegen, die Dich an diesen Punkt geführt haben, und so Bewegung in das erstarrte Erleben zu bringen.

Unser Ansatz: Methodenintegrativ und prozessorientiert

In unserer Zusammenarbeit nutzen wir einen integrativen Ansatz. Unsere Begleitung orientiert sich dabei an Deiner aktuellen Situation und Deinem Bedarf:

  • Gesprächspsychotherapie: Wir bieten einen Raum, in dem Überforderung, Versagensängste oder die erlebte Sinnleere ohne Leistungsdruck ausgesprochen werden können. Das wertfreie Gespräch nach Carl Rogers dient dazu, den immensen inneren Druck zu lockern und sich selbst wieder mit mehr Akzeptanz zu begegnen.
  • Gestalttherapie (nach Fritz Perls) und Körperarbeit: Hier richten wir die Aufmerksamkeit auf die physische Realität der Erschöpfung – etwa die bleierne Schwere oder das Gefühl, innerlich „abgeschnitten“ zu sein. Diese Signale nutzen wir als Orientierungshilfe, um Deine Grenzen wieder spürbar und im Kontakt mit der Umwelt verhandelbar zu machen.
  • Arbeit mit inneren Anteilen: Wir untersuchen das Spannungsfeld zwischen verschiedenen Kräften in Dir – etwa Deinem inneren „Antreiber“ und der totalen Resignation. Es geht darum, diesen inneren Kampf sichtbar zu machen und das System zu entlasten.
  • Hypnobasierte und imaginative Verfahren: Über die Arbeit mit Trance und inneren Bildern sprechen wir Ebenen an, die über das rein rationale Gespräch oft schwer erreichbar sind. Damit werden alternative Reaktionsweisen jenseits des Nachdenkens in den therapeutischen Prozess integriert und zur Auseinandersetzung mit dem gewohnten Erleben bereitgestellt.
  • Kognitive Elemente (KVT) und EMDR: Um festgefahrene Denkschleifen, belastende Arbeitserfahrungen oder hinderliche Glaubenssätze zu bearbeiten, beziehen wir Methoden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie oder EMDR mit ein. Diese Verfahren dienen als gezielte Unterstützung innerhalb unseres ganzheitlichen, humanistischen Prozesses. Wir sind keine EMDR- oder Verhaltenstherapeuten im eigentlichen Sinne.
  • Achtsamkeit und Nervensystem: Achtsame Methoden unterstützen Dich dabei, die Signale Deines Körpers früher wahrzunehmen. Wir nutzen Ansätze zur Regulation des Nervensystems, um Wege aus der ständigen Überreizung oder dem Zustand des „Abschaltens“ zu finden. Regelmäßige Meditationen können bei einer Erschöpfungssymptomatik sowohl für die Burnout-Prophylaxe wie auch für den Regenerationsprozess unterstützend wirken.

Begleitung in Deinem Tempo

Die Psychotherapie bei Burnout ist in unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft ein Prozess der Entschleunigung. Wir orientieren uns an Deinem aktuellen Zustand und dem, was für Dich im Moment tragbar ist.

Als humanistische Therapeuten unterstützen wir Dich dabei, die Bedingungen Deiner Erschöpfung zu verstehen und Schritt für Schritt wieder ein Fundament für Deine eigene Lebensführung zu finden.

Mehr zu unserer psychotherapeutischen Arbeit findest Du hier:

→ Psychotherapie: den Menschen sehen


Dein Kontakt zu uns und unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft

Wenn Du Dich für eine Psychotherapie bei Burnout oder Erschöpfung in unserer Saarbrücker Praxisgemeinschaft interessierst: Kontaktiere uns gerne.

Telefon:

  • Niritya Speicher-Wilhelm | 0171 367 8332
  • Tom Wilhelm | 0177 314 3183

Oder nutze unser Kontaktformular.

Unsere Praxisadresse:

Unsere Privatpraxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz befindet sich im Herzen von Saarbrücken am Beethovenplatz in der Dudweilerstraße 37.

Mehr Informationen zu uns und unseren Qualifikationen findest Du hier:

→  Über uns – und wie wir arbeiten


Hinweis

Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information über psychische Belastungen und psychotherapeutische Arbeitsweisen bei Burnout und Erschöpfung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung oder Behandlung.

Die psychotherapeutische Begleitung in unserer Praxis erfolgt auch bei einer vorliegenden Burnout-Problematik auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes.

Bei akuten psychischen Krisen oder schweren psychischen Erkrankungen kann eine Behandlung durch Fachärzte für Psychiatrie, Psychotherapeuten oder auch in einer Klinik notwendig sein.

Eine anonyme und kostenlose Beratung rund um die Uhr gibt es bei der TelefonSeelsorge unter: 0800/1110111 oder 0800/1110222.

Im Netz: online.telefonseelsorge.de


Über die Autoren dieser Seite:

Niritya Speicher-Wilhelm und Thomas „Tom“ Wilhelm, beide Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis in Saarbrücken und Mitglied im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater VFP e.V.

Qualifikationen:

Beide haben eine vierjährige Ausbildung in Gesprächstherapie nach Carl Rogers, Gestalttherapie nach Fritz Perls und Transpersonaler Gestalttherapie bei Dr.rer.soc. Rajan Roth und Dipl.Ing. Deva Prem Kreidler-Roth in Köln und Stuttgart absolviert und praktizieren bereits seit einigen Jahren im Bereich psychischer Belastungen und ihrer therapeutischen Begleitung, auch in der Arbeit mit Burnout-Problematiken und verwandter Störungsbilder.

Tom hat zudem Fortbildungen in Verhaltenstherapie und EMDR sowie eine Ausbildung in tiefenpsychologischer Hypnose, Niritya ist auch Meditationslehrerin.