Zum Inhalt springen

Das blaue Wunder: Blue Space Therapy

Ein Blogbeitrag von Niritya & Tom, Heilpraktiker für Psychotherapie mit Praxis in Saarbrücken


Blue Space Therapy - Entspannung am Meer: Ein Blogbeitrag von Niritya Speicher-Wilhelm und Thomas "Tom" Wilhelm, Heilpraktiker für Psychotherapie mit einer in Praxisgemeinschaft in Saarbrücken.
Blue Space Therapy – als ob das System am Wasser von selbst herunterfährt.

Warum Wasser der Psyche gut tut

Wir sind neulich auf einen Fachartikel gestoßen, in dem es um den Briten Dave Phillips ging – und seitdem schauen wir anders auf unsere Urlaube am Meer.

Die Klippen von Cornwall fallen steil zum Atlantik ab. Genau dort stand vor einigen Jahren ein Mann, der nicht mehr weiterwusste: Dave Phillips, ehemaliger Corporal der britischen Armee, damals 67 Jahre alt.

Hinter ihm lagen traumatische Auslandseinsätze und eine daraus resultierende posttraumatische Belastungsstörung, die nie behandelt worden war. Hinzu kam der Verlust mehrerer Menschen, die ihm viel bedeutet hatten.

In seinem Kopf war es so eng geworden, dass er springen wollte. *

Was ihn zurückhielt, war die Erinnerung an die Stimme seiner verstorbenen Partnerin – und der Blick auf die raue Brandung unter ihm.

Phillips wusste danach: Er brauchte Hilfe.

Was er damals noch nicht ahnte, war, dass ausgerechnet das Wasser, das ihn fast in den Abgrund gezogen hätte, ihm später sein Leben zurückgeben würde. Er fand den Weg zu einem maritimen Therapieprojekt in Cornwall, das traumatisierten Veteranen hilft, auf alten Großseglern wieder Halt zu finden [1].

Heute steht er als eines der Crewmitglieder an Deck. „Das Meer nimmt mir den Druck“, zitiert der Artikel ihn. „Es erinnert dich einfach daran, dass du lebst.“

Dieses: „Das Meer nimmt Dir den Druck“ kennen wir gut aus unserer eigenen Erfahrung. Seit Jahren fahren wir regelmäßig an die Küste des Ärmelkanals nach Nordfrankreich, und jedes Mal passiert dasselbe: das weite Wasser, der Wind, der Rhythmus der Gezeiten – und plötzlich wird der Kopf leichter.

Es fühlt sich an, als würde das System am Wasser von selbst herunterfahren.

Aus den Gesprächen in unserer Praxis in Saarbrücken wissen wir, dass es vielen anderen Menschen genauso geht.

Wasser wirkt auf die menschliche Psyche, tief und nachweisbar.


Was ist Blue Space Therapy?

Blue Space Therapy ist ein wissenschaftlich untersuchter therapeutischer Ansatz, der gezielt die positive Wirkung von Meer, Seen, Flüssen und anderen Gewässern nutzt, um Stress abzubauen, das Nervensystem zu beruhigen und das psychische Wohlbefinden zu fördern.


Ein Weg aus dem Daueralarm

Geschichten wie die von Dave Phillips sind kein Einzelfall. Sie stehen für einen Ansatz, der in der Psychologie und Hirnforschung zunehmend Beachtung findet: die sogenannte Blue-Space-Therapie, also die gezielte Nutzung von Meer, Fluss und See als Ort der seelischen Regeneration.

Ein ähnlicher Weg führte den ehemaligen britischen Polizisten Steve Ridholls zurück ins Leben [2]. Jahrelang war er im Dienst mit Suiziden, Unfällen und menschlicher Verzweiflung konfrontiert, bis er 2014 wegen einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung dienstunfähig wurde.

Heute sitzt er fast jeden Tag in einem kleinen roten Kanu und paddelt durch die Flussmündungen und Buchten Cornwalls. Die Bewegung auf dem Wasser beruhigt sein Nervensystem, das an Land kaum noch zur Ruhe kam.

Wir erleben in unserer Praxis oft, wie chronischer Stress oder unverarbeitete Belastungen das Nervensystem in Daueralarm versetzen.

In vielen modernen therapeutischen Konzepten werden das Meer, Seen, Flüsse oder Bäche als fast so etwas wie Co-Therapeuten eingesetzt, die diesen biologischen Alarmzustand unterbrechen können.


Warum das Gehirn am Wasser abschaltet

Unser Alltag verlangt dem Gehirn ständig etwas ab, das Psychologen als „gerichtete Aufmerksamkeit“ bezeichnen: die Fähigkeit, sich aktiv auf etwas zu konzentrieren, Reize zu filtern, Entscheidungen zu treffen.

Man kann sich das wie einen Scheinwerfer vorstellen, den wir mit viel Energie auf eine Aufgabe richten müssen – gesteuert vom präfrontalen Cortex, einem Teil des menschlichen Gehirns, der direkt hinter der Stirn liegt.

Diese Energie ist begrenzt: Wer stundenlang Nachrichten sortiert, Termine koordiniert und Entscheidungen fällt, ermüdet diesen Scheinwerfer. Was viele dann als körperliche Müdigkeit deuten, ist in Wahrheit oft echte geistige Erschöpfung.

Am Wasser passiert etwas anderes. Forscher sprechen hier von einer „sanften Faszination“ [3]: Das unvorhersehbare, aber nie bedrohliche Spiel der Wellen, das gleichmäßige Fließen eines Flusses, das Glitzern von Licht auf der Oberfläche – all das beschäftigt unsere Sinne, ohne dass wir etwas analysieren oder bewerten müssten.

Der Scheinwerfer darf hier ausgehen – er wird einfach nicht gebraucht.


Was dabei neurobiologisch passiert?

Das Gehirn wechselt in einen Ruhezustand, den man „Default Mode Network“ nennt – jenen Modus, der auch beim Tagträumen aktiv wird. Hier finden wichtige emotionale Verarbeitungsprozesse statt, die im Alltagsstress keinen Platz haben.

Gleichzeitig verändert das monotone Rauschen des Wassers unsere Gehirnwellen in Richtung der ruhigeren Alpha-Wellen. Die Amygdala, unser emotionales Alarmzentrum, fährt herunter, und der Cortisolspiegel sinkt messbar.

Der Meeresbiologe Wallace J. Nichols hat für diesen Zustand den Begriff „Blue Mind“ geprägt [4] – das genaue Gegenteil des überreizten Alltagsmodus, in dem die meisten von uns die meiste Zeit verbringen.


Was die Forschung dazu sagt

Könnte das ganze nicht auch eine reine Wellness-Erzählung sein? Nein, das ist es nicht.

Die Glasgow Caledonian University hat in einer großangelegten Untersuchung gezeigt, dass regelmäßiger Aufenthalt am Wasser nicht nur das Risiko für Angststörungen und Depressionen senkt, sondern sich auch auf harte körperliche Werte auswirkt: niedrigerer Blutdruck, ein günstigerer Body-Mass-Index und ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen [5].

Ein Teil der Wirkung liegt im Klang selbst. Das Rauschen von Wellen oder fließendem Wasser gehört zur Familie des „rosa Rauschens“ – anders als das bekanntere weiße Rauschen ist es in den hohen Frequenzen gedämpft und folgt einem Muster, das in der Natur überall vorkommt.

Studien zeigen, dass dieses Geräusch die Gehirnaktivität synchronisiert und zu tieferem, erholsamerem Schlaf führt, was wiederum die psychische Widerstandskraft am nächsten Tag stärkt [6].

Manche Programme gehen noch weiter und nutzen nicht nur den Anblick, sondern das vollständige Eintauchen ins Wasser. Therapeutisches Surfen etwa zeigt gute Erfolge bei Suchterkrankungen und schwerem Burnout.

Noch intensiver wirkt kontrolliertes Freitauchen im Zuge einer Blue Space Therapy, wie es teils bei schweren Traumafolgen eingesetzt wird.

Sobald das Gesicht mit kaltem Wasser in Berührung kommt, aktiviert der Körper einen sehr alten Schutzmechanismus, den sogenannten Tauchreflex [7]: Der Vagusnerv, gewissermaßen die Bremse unseres Nervensystems, wird stimuliert, der Herzschlag verlangsamt sich, die Ausschüttung von Stresshormonen wird gedrosselt.

Für Menschen mit Panikattacken oder Flashbacks kann kaltes Wasser so tatsächlich wie eine Art Notbremse wirken, die das überreizte System zur Ruhe zwingt.


Wenn Ärzte Wasser statt Tabletten verschreiben

Wie ernst dieser „Blue Space Therapy“ – Ansatz inzwischen genommen wird, zeigt ein Blick nach Großbritannien. Dort ist die Studienlage mittlerweile so eindeutig, dass Gesundheitsdienste ein eigenes Programm namens „Blue Prescribing“ – sinngemäß: „blaue Rezepte“ – etabliert haben.

Statt Medikamenten verschreiben Ärzte hier mehrwöchige, begleitete Aufenthalte in Feuchtgebieten und Naturschutzgebieten.

Harune Akthar ist eines der Beispiele, an denen sich zeigt, was das bedeuten kann. Bei ihm wurden vor Jahren eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, ADHS, Depressionen und starke Angstzustände diagnostiziert.

Seine schlechten Phasen liefen immer nach demselben Muster ab: tagelanger Rückzug, kein Essen, kein Kontakt zur Familie, nur noch das Bett. Klassische Gesprächstherapie half kaum.

Der Durchbruch kam erst mit einem sechswöchigen Blue-Prescribing-Programm im London Wetland Centre. Dort lernte er, über Vogelbeobachtung, das bewusste Hören von Naturgeräuschen und Arbeiten mit Naturmaterial, sein Nervensystem selbst zu regulieren.

„Das Wasser hat meinem Kopf erlaubt, sich auszuruhen“, sagt er heute. Seine depressiven Episoden dauern inzwischen nur noch einen Bruchteil der früheren Zeit, weil er gelernt hat, erste Warnzeichen frühzeitig durch den bewussten Weg ans Wasser aufzufangen.

Zahlen der britischen Mental Health Foundation stützen solche Einzelgeschichten: Rund 65 Prozent der Befragten geben an, dass die Nähe zu Wasser ihr emotionales Befinden spürbar verbessert (Details zu diesem Programm siehe Quelle [2]).


Wenn die Seele durch den Körper spricht

In unserer Praxis in Saarbrücken sehen wir häufig die Kehrseite dieser Mechanismen. Wer über längere Zeit versucht, Druck, Trauer oder Überforderung einfach wegzudrücken, um zu funktionieren, dem verschwinden diese Gefühle nicht einfach – sie werden gespeichert.

Fehlt ein bewusstes Ventil, sucht sich die Belastung häufig einen körperlichen Weg. Der Körper übernimmt dann gewissermaßen das Sprechen für eine Seele, die keine Worte mehr findet: chronische Verspannungen im Nacken oder Kiefer, Magen-Darm-Beschwerden ohne erkennbare organische Ursache, Schlafprobleme, eine dünne Haut für alles, was von außen kommt.

Wer diese psychosomatischen Signale über Jahre ignoriert und die eigenen Grenzen immer wieder hinter beruflichen oder familiären Pflichten zurückstellt, gerät irgendwann in einen Zustand, den wir in der Praxis oft beschrieben bekommen als: „Ich funktioniere noch, aber ich spüre mich kaum noch.“

Fachlich spricht man manchmal von hochfunktionaler Depression – Betroffene bringen nach außen weiterhin Leistung, der Alltag läuft, während innen die Kraft langsam aufgebraucht ist. (Wer sich dafür interessiert, findet dazu einen eigenen Beitrag in unserem Blog: „Hochfunktionale Depression: Wenn Leistung zur Fassade wird„.)

Bleibt dieser Zustand über längere Zeit unbemerkt, kann sich daraus eine tiefergehende Erschöpfung entwickeln, bis hin zum Burnout.

Wasser kann hier einen sehr körperlichen, natürlichen und unkomplizierten Zugang bieten.

Ein simpler Einstieg in eine Art von Blue Space Therapy:

Schwimmen oder sich einfach treiben lassen nimmt dem Körper spürbar Gewicht ab, der Auftrieb übernimmt, was sonst die Muskeln halten müssen. Gelenke lösen sich, die Schultern sinken, die Atmung wird tiefer.

Und weil Körper und Psyche sich ja nicht wirklich trennen lassen, zieht diese Entlastung fast immer etwas nach: Wer im Wasser loslassen kann, lässt oft auch innerlich etwas los.

Manche Menschen, die das bewusst ausprobiert haben, berichten anschließend so etwas wie, dass sie sich dort zum ersten Mal seit Langem wieder sicher fühlen in ihrem eigenen Körper.


Nicht jedes Wasser wirkt gleich

Wovon wir vor der Beschäftigung mit diesem Thema keine Ahnung hatten: Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben im Umkreis von hundert Kilometern zur Küste, noch mehr Menschen haben Zugang zu Flüssen oder Seen.

Eigentlich also gute Voraussetzungen für den Einsatz der Blue Space Therapy.

In Wirklichkeit aber wird diese Ressource sehr ungleich genutzt. Forscherinnen und Forscher des Projekts BlueHealth weisen darauf hin, dass die therapeutische Wirkung stark davon abhängt, wie zugänglich und wie gepflegt ein Gewässer ist [8].

Klar: Ein zubetonierter Industriekanal oder ein privatisiertes Hafen- oder Strandareal, zu der die Allgemeinheit keinen Zutritt hat, entfaltet keinen dieser positiven Effekte.

Hinzu kommen soziale Hürden: Viele Menschen aus einkommensschwachen Verhältnissen oder mit Migrationsgeschichte haben nie schwimmen gelernt oder empfinden Gewässer aus kulturellen Gründen als schwer zugänglich. Für andere ist aus verschiedensten Gründen die eigentlich geringe Entfernung von 100 Kilometer nicht oder nur schwer überbrückbar.

Deshalb wird in vielen Städten inzwischen gezielt daran gearbeitet, Wasser wieder erlebbar zu machen.

Oft reichen ja schon kleine, für Kommunen vergleichsweise günstige Maßnahmen: ein Fußweg zum Fluss, eine Bank mit Blick aufs Wasser, ein Bach, der aus seinem Betonbett befreit wird.

Studien aus solchen Stadtvierteln zeigen danach etwas, das man zunächst kaum vermuten würde: mehr Lebenszufriedenheit, weniger Stress – gemessen an denselben Straßen, die vorher nur graue und eintönige Verkehrsadern waren [9].


Blue Mind im Saarland

Die gute Nachricht: Man muss nicht ans Meer reisen, um diese Effekte zu spüren.

Die Reize, die den Ruhenerv – den Parasympathikus – aktivieren, funktionieren an Gewässern hier in der Region genauso.

Drei Wege, wie sich das hier bei uns im Saarland für viele Menschen umsetzen lässt:

  1. Spaziergänge am Staden in Saarbrücken. Lass das Handy in der Tasche und folge einfach dem Ufer der Saar. Schau dem Fluss fünf bis zehn Minuten lang zu, ohne etwas bewerten zu wollen. Lass Gedanken kommen und wieder ziehen, so wie das Wasser selbst.
  2. Ruhe am Bostalsee oder Losheimer See. Die weite Horizontlinie tut dem Auge gut, das im Alltag ständig auf Bildschirme und Häuserkanten fokussiert ist. Setz Dich ans Ufer, schließ die Augen, hör für zehn Minuten nur auf das Plätschern der Wellen oder das Rauschen im Schilf. Das reicht oft schon, um ein überdrehtes Nervensystem spürbar zu beruhigen.
  3. Der kalte Impuls zwischendurch. Auch mitten im Arbeitstag lässt sich der Tauchreflex nutzen: kaltes Wasser übers Gesicht, bewusst und ruhig. Das stimuliert den Vagusnerv, bremst Herzrasen oder innere Unruhe und signalisiert dem Körper auf rein physischem Weg: einen Gang runterschalten.

Zurück in den eigenen Rhythmus

Ein Aufenthalt am Wasser ersetzt natürlich keine fundierte Aufarbeitung tief sitzender Konflikte oder Traumata.

Aber das Wasser ist eine Ressource, auf die unser Nervensystem seit jeher reagiert. Wenn es sich beruhigt, wird manchmal etwas möglich, was im Daueralarm nicht geht – auch eine tiefere Veränderung.

Manchmal bedeutet das aber auch, erstmal ein Stück des eigenen Funktionierens loszulassen und wieder hinzuhören: auf Dich, auf Deinen Körper, auf das, was er schon lang zu sagen versucht.

Wenn Dir das gerade schwerfällt – dieses Hinhören, dieses Loslassen – und Du Dir Unterstützung wünschst: Melde Dich gerne bei uns.

Herzlich,
Niritya und Tom


Quellenverzeichnis / Wissenschaftliche Studien zu: Blue Space Therapy – Blue Mind

  • [1] Davison, T. (2026): The rise of blue-space therapy: how the sea is helping people deal with trauma, anxiety and addiction. Veröffentlicht in The Guardian. Verfügbar unter The Guardian
  • [2] Adkins, F., & Latham, K. (2022): The surprising benefits of blue spaces. Veröffentlicht in BBC Future. Verfügbar unter BBC
  • [3] Kaplan, S. (1995): The restorative benefits of nature: Toward an integrative framework. Veröffentlicht in Journal of Environmental Psychology, 15(3), 169–182. Verfügbar unter ScienceDirect
  • [4] Nichols, W. J. (2014): Blue Mind: The Surprising Science That Shows How Being Near, In, On, or Under Water Can Make You Happier, Healthier, More Connected, and Better at What You Do. Herausgegeben von Little, Brown and Company. Verfügbar unter Internet Archive
  • [5] Smith, N., Georgiou, M., King, A. C., Tieges, Z., Webb, S., & Chastin, S. (2021): Urban blue spaces and human health: a systematic review and meta-analysis of quantitative studies. Veröffentlicht in Cities, 119, 103413. Verfügbar unter ScienceDirect
  • [6] Papalambros, N. A., Santostasi, G., Malkani, R. G., Braun, R., Weintraub, S., Paller, K. A., & Zee, P. C. (2017): Acoustic Enhancement of Sleep Slow Oscillations and Concomitant Memory Improvement in Older Adults. Veröffentlicht in Frontiers in Human Neuroscience, 11:109. Verfügbar unter PubMed / NCBI
  • [7] Schagatay, E., & Holm, B. (1996): Effects of water and ambient air temperatures on human diving bradycardia. Veröffentlicht in European Journal of Applied Physiology and Occupational Physiology, 73(1), 1–6. Verfügbar unter PubMed / NCBI
  • [8] Grellier, J., White, M. P., Albin, M., Bell, S., Elliott, L. R., Gascón, M., et al. (2017): BlueHealth: A study programme protocol for mapping and quantifying the potential benefits to public health and well-being from Europe’s blue spaces. Veröffentlicht in BMJ Open, 7(6), e016188. Verfügbar unter PubMed / NCBI
  • [9] Bell, S., Fleming, L. E., Grellier, J., Kuhlmann, F., Nieuwenhuijsen, M. J., & White, M. P. (Hrsg.) (2021): Urban Blue Spaces: Planning and Design for Water, Health and Well-Being. Herausgegeben von Routledge. Verfügbar unter Taylor & Francis

Weiterführende deutsche Forschung (nicht im Fließtext zitiert):

  • Völker, S., & Kistemann, T. (2011): The impact of blue space on human health and well-being – Salutogenetic health effects of inland surface waters: A review. Veröffentlicht in International Journal of Hygiene and Environmental Health, 214(6), 449–460. Verfügbar unter PubMed / NCBI
  • Völker, S., & Kistemann, T. (2013): „I’m always entirely happy when I’m here!“ Urban blue enhancing human health and well-being in Cologne and Düsseldorf, Germany. Veröffentlicht in Social Science & Medicine, 78, 113–124. Verfügbar unter PubMed / NCBI

Hinweis:

Dieser Blogartikel ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Diagnose.

Wenn Du Dich über längere Zeit emotional erschöpft, innerlich leer oder dauerhaft überfordert fühlst, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.

* In akuten Krisen oder bei Suizidgedanken erhältst Du rund um die Uhr kostenlose Hilfe bei der TelefonSeelsorge unter 0800/1110111 oder 0800/1110222.

Über die Autoren:

Niritya Speicher-Wilhelm und Thomas „Tom“ Wilhelm sind Heilpraktiker für Psychotherapie in eigener Praxis in Saarbrücken und Mitglieder im Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und psychologischer Berater VFP e.V. Beide haben eine vierjährige Ausbildung in Gesprächstherapie nach Carl Rogers, Gestalttherapie nach Fritz Perls und Transpersonaler Gestalttherapie absolviert.

Tom hat zudem Fortbildungen in Verhaltenstherapie und EMDR sowie eine Ausbildung in tiefenpsychologischer Hypnose abgeschlossen, Niritya ist zusätzlich zertifizierte Meditationslehrerin und hat eine Jahresfortbildung in systemischen Aufstellungen absolviert.